Für die nächste Zeit steht wieder ein Gerüst in der Citykirche. Dank der beharrlichen Bemühungen des Bauvereins der Citykirche kann nun mit dem Umbau der Sakramentskapelle begonnen werden. Schon so lange stand die Idee im Raum, der Sakramentskapelle einen würdigeren Rahmen zu geben. Jetzt ist es endlich soweit. Ich bin Dirk Heinemann und den Verantwortlichen des Bauvereins sehr dankbar, dass mit diesem Projekt der Umbau der Citykirche nach vielen Jahren ein gutes Ende findet.
Geplant ist, den hölzernen Windfang zu entfernen, um dem Raum eine angenehmere Weite zu geben; eine Transparenz zur Stadt hin zu ermöglichen durch eine Verglasung der bis dahin verschlossenen Tür zu, um den einladenden Charakter der Citykirche zu verstärken; schlussendlich eines der nach dem Krieg zugemauerten Fenster wieder zu öffnen und dem Raum so ein natürliches Licht zu schenken, verstärkt durch eine Verglasung eines neu eingebauten Fensters des Künstlers Joachim Klos. Nach den baulichen Maßnahmen kann die Sakramentskapelle so wieder ein würdiger Ort der Ruhe und des Gebetes werden. Neben den verschiedenen Möglichkeiten, die in der Citykirche eine Verwirklichung finden, ist gerade dieser Ort in unserer Zeit so wichtig. Das stille Verweilen und das persönliche Gebet nicht minder wie ein lebensbejahender Austausch, ein Ringen und Suchen um gute Wege, angeregt durch Kunst und konstruktiven Austausch sind in gleicher Weise bedeutsam und in ihrem Zusammenspiel unerlässlich.
Der April ist in besonderer Weise ein Hoffnungsmonat. In einer Zeit der fake-news und Verunsicherungen, die gewollt und bewusst inszeniert werden, um Angst zu schüren und Menschen gegeneinander aufzuwiegeln, da ist es gut, dass wir uns einer Botschaft erinnern, die ehrlich ist, die nicht niederdrückt, sondern aufbaut, die wahrhaftig ist und zugleich Mut macht, der Zukunft zu vertrauen.
Uns allen wünsche ich in diesem Frühlingsmonat ein wenig Sonne und Wärme auf der Haut und im Herzen
Euer
Christoph Simonsen